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  • Hintergrundinformationen zum Phänomen Muskelkater

    KATEGORIE - Special: Muskelkater, Sprechstunde, Tipps&Tricks – AUTOR: , 04.07.2012

    Wobenzym TraithleteDie Symptome sind eindeutig: Die Muskeln schmerzen und sind nicht belastbar, Druckempfindlichkeit liegt vor. Doch was sind die Ursachen für Muskelkater, wie entsteht er? Die Hypothese, dass eine Übersäuerung der Muskeln mit Laktat die Schmerzen verursacht, wurde verworfen: Nach dieser Theorie müsste Muskelkater dann entstehen, wenn besonders hohe Laktatwerte gemessen werden können. Dies ist vor allem bei Kurzstreckenläufern der Fall. In der Praxis klagen jedoch vor allem meist ungeübte Mittel- und Langstreckenläufer über schmerzende Muskeln. Zudem weist das Laktat eine Halbwertzeit von lediglich bis zu 20 Minuten auf. Muskelkater tritt jedoch erst mit Stunden oder sogar einem Tag Verzögerung zur Betätigung auf. Zu diesem Zeitpunkt ist das Laktat längst abgebaut.

    Heute weiß man, dass die Ursache für das Phänomen Muskelkater in der akuten Überbelastung von Muskeln liegt. Durch diese entstehen sogenannte Mikrotraumen, winzige Risse in den Mikrostrukturen der Muskeln. Dazu kommt es, wenn zum Beispiel das individuelle sportliche Leistungsniveau erhöht wird, es bei Wettkämpfen zur Überschreitung der Belastungsgrenze kommt oder im Training aufgrund von falschem Ehrgeiz und Selbstüberschätzung überpowert wird. Vornehmlich entstehen die Verletzungen an den sogenannten Z-Scheiben, den Begrenzungen der kleinsten Einheiten der Muskulatur. Der Organismus beantwortet diese Rissbildung mit einer Entzündungsreaktion. Gewebewasser dringt in die betroffene Region ein, Ödeme bilden sich, die Muskelfaser schwillt langsam an und wird gedehnt. Der wahrgenommene Dehnungsschmerz ist der Muskelkater. Dieser tritt jedoch erst nach 12 bis 24 Stunden ein, wenn verschiedene bei den Mikrorissen entstandene Stoffe aus dem Muskel ausscheiden, dann mit den Nervenzellen in Kontakt kommen und so den Schmerz verursachen. Die mitunter starken Schmerzen können bis zu einer Woche anhalten.

     Tipps und Tricks bei Muskelkater 

    Generell sollte jeder Sportler neben der Einnahme eines Enzymkombinationspräparates folgende Tipps zum Thema Muskelkater beherzigen, so dass der Katzenjammer nach der sportlichen Betätigung geringer ausfällt:

    • Die beste Muskelkater-Prophylaxe besteht in einem guten Trainingszustand und dem Befolgen eines sinnvoll aufgebauten Trainingsplans, der muskuläre Überlastungen vermeiden hilft.
    • Ist der Muskelkater einmal da gilt: Hände weg von Massagen und intensiven Dehnübungen! Zu starke Massagen stellen eine zusätzliche mechanische Irritation der bereits geschädigten Muskeln dar und verzögern somit den Heilungsprozess.
    • Ebenso kontraproduktiv können sich Dehnübungen auswirken: Die Muskeln sind bereits stark beansprucht, intensives Dehnen nach der sportlichen Betätigung kann zu weiteren Rissen in der Muskulatur  führen. Sinnvoll ist eine Dehnung der verletzten Muskulatur erst nach fünf bis sieben Tagen.
    • Besser ist es, den beanspruchten Muskeln genug Zeit zur Regeneration zu gönnen. Lediglich ein leichtes Training sollte in der Ausheilungsphase auf dem Programm stehen. Denn die Gefahr für eine schlimmere Verletzung der Muskulatur ist in diesem Zeitraum besonders hoch.
    • Eine schmerzlindernde Wohltat bei Muskelkater ist der Gang in die Sauna oder unter die heiße Dusche. Hier wird die Durchblutung gefördert und der Schmerz wird gelindert. Ebenso effektiv können Wechselbäder sein: 3 Minuten warm duschen und dann für 20 bis 30 Sekunden kaltes Wasser vor allem über die schmerzenden Körperpartien laufen lassen.
    • Auch von Seiten der Ernährung kann etwas gegen Muskelkater getan werden. Für eine optimale Muskelfunktion benötigt der Körper ausreichende Mengen Calcium und Magnesium, die über Lebensmittel und Getränke zugeführt werden müssen. Fehlt eine adäquate Versorgung mit diesen Mineralstoffen, kann es Probleme bei der muskulären Koordination geben. Beim Training und bei einem Wettkampf sind mineralstoffhaltige Getränke Pflicht.

    WOBENZYM Link- und Lesetipps für Läufer und Mountain-Biker

    KATEGORIE - Tipps&Tricks – AUTOR: , 03.07.2012

    Wobenzym-Marathon-Woman

    Eine Reihe von Fachpublikationen hat sich in letzter Zeit mit unseren Kernthemen beschäftigt: Richtig trainieren, Schmerzen vorbeugen, Verletzungen kurieren. Hier findet ihr die Link- und Lesetipps des Enzymkraft-Teams!

    Download: Mountain Bike Magazin Fitness Guide
    Training mit System ist das Thema des Mountain Bike Magazin Fitness Guides. Von der Anleitung zum Selbsttraining über die richtigen Regenerationsstrategien bis zu den Tipps zur Schmerzvermeidung ist alles für den passionierten Biker dabei. Der fachliche Background kommt dabei von Wobenzym-Teammitglied Dr. Lutz Graumann.
    Hier geht’s zum Download. (PDF; 4,5 MB)

    E-Paper: Triathlon konkret
    Triathlon konkret, Europas größtes Triathlon Magazin, beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema „Schneller zurück ins Training“. Der Umgang mit Verletzungen steht im Mittelpunkt; Strategien zur Vorbeugung von Erkrankungen werden ebenfalls thematisiert. Besonders spannend: Das Interview mit Wobenzym-Teammitglied Dr. Markus Matula über Schmerzmittelmissbrauch im Ausdauersport.
    Hier geht’s zum E-Paper.

    Download: bike Magazin
    Das bike Magazin hat ebenfalls ein umfangreiches Special zum Thema Regeneration veröffentlicht. Zusätzlich zu den Trainings- und Behandlungstipps findet ihr hier Ernährungstipps und ein Cocktailrezept.
    Hier geht’s zum Download. (PDF; 2,6 MB)

    Verlinkt: Runners World
    Unter http://www.runnersworld.de/schneller-zurueck-im-training präsentiert Runners World eine Linksammlung zu Artikeln, die sich mit Regeneration und dem Umgang mit Schmerzmitteln bei Läufern beschäftigt.

    Viel Spaß beim stöbern und lesen!

    Wobenzym plus Wissen: Alles ist enzymgesteuert.

    KATEGORIE - Sprechstunde – AUTOR: , 02.07.2012

    Warum ist Schmerz etwas Positives? Was passiert eigentlich bei einer Entzündung, wie wird man sie los – und welche Rolle spielen dabei Enzyme?

    Erst die Entzündung heilt die Verletzung
    Mikroverletzungen durch hartes Training oder falsche Belastung sowie traumatische Verletzungen und Infekte rufen Entzündungsreaktionen in unserem Körper hervor. Entzündungsprozesse sind positive Abwehr- und Heilreaktionen, die unser körpereigenes Reparationssystem automatisch in Gang setzt, um den entstandenen Schaden über eine komplexe Reaktionskette zu beheben. Dabei steuern Botenstoffe, die sogenannten Zytokine, den Verlauf: Proentzündliche Botenstoffe schieben die Entzündungsreaktion zunächst an, nach der Abheilung sorgen antientzündliche Zytokine für das Abklingen der Entzündung.

    Schmerz ist zunächst ein positives Symptom
    Diese körpereigene Regeneration und Reparatur ist zumeist recht schmerzhaft und mit einem Funktionsverlust bzw. einer Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit verbunden. Überwärmung, Rötung und Schwellung sind weitere Symptome einer Entzündung. Aber: Diese unangenehmen Begleiterscheinungen sind Anzeichen dafür, dass unsere Reparationsmechanismen bereits voll im Einsatz sind.

    Die Enzymkraft beschleunigt die Selbstheilungskräfte, denn: Enzyme bekämpfen die Schmerzursache gezielt und natürlich
    Enzyme sind hochaktive Eiweißstoffe, die fast alle biochemischen Reaktionen in unserem Körper fördern. Ob Wachstum, Verdauung, Energiegewinnung, Blutgerinnung, Heilungsprozesse nach Verletzungen oder die komplexen Abläufe des Reparations- und Immunsystems: Alles ist enzymgesteuert.

    Bei Entzündungen fangen Enzyme überschüssige Botenstoffe ab, so dass die Entzündungsreaktion nicht überschießt und außer Kontrolle gerät. Somit können Enzyme den Verlauf einer Entzündung eschleunigen und ihre vollständige Abheilung unterstützen. Schmerzen bei einer Entzündung entstehen vor allem aufgrund der begleitenden Schwellung im umliegenden Gewebe. Durch den schnelleren Abtransport der Reparatur-Abfallprodukte geht auch die Schwellung deutlich schneller zurück. Damit helfen Enzyme, den Schmerz zu bekämpfen – indem sie dessen Ursache beseitigen.

    Heilt eine Entzündung nicht aus, kann dies gravierende Folgen für unsere Gesundheit und die sportliche Leistungsfähigkeit haben. Wird die Entzündung chronisch, schwelt dauerhaft ein Entzündungsherd im Körper. Bei sportlicher Belastung flackert die Entzündung auf und führt immer wieder zu Problemen wie Schwellungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die ansonsten normale Belastung wird schnell zur Überlastung. Langfristig schädigt dies die betroffenen Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke. Über die Nahrung werden Enzyme nur in geringen Mengen aufgenommen und können nicht arzneilich wirken, da sie den Verdauungsprozess nicht überstehen. Die Magensäure greift die Enzyme an und zerstört sie. Deshalb garantieren nur Tabletten mit einem magensaftresistenten Überzug die Resorption. Die Enzyme gelangen mit diesem Schutzschild unbeschadet in den Darm, wo der Körper sie dann aufnehmen kann.

    Stuttgart Lauf 2012: Halbmarathon-Bericht

    KATEGORIE - Lauferlebnis 2012 – AUTOR: , 01.07.2012

    Blogpost -Rehm Ehningen Wobenzym-plus-Stuttgart-LaufAls ambitionierter Hobbyläufer ist es eine Ehre im Team Wobenzym plus an einer Marathonveranstaltung teilzunehmen. Als Hochschuldozent für Unternehmensführung und als Vater zweier Söhne, weiß ich, wie wichtig die Motivation für das Erreichen der eigenen Ziele ist. Wobenzym ist aufgrund meiner Erfahrung ein Produkt hinter dem ich persönlich stehen kann.

    Im Vorfeld des Laufes wurde bei einer Untersuchung festgestellt, dass mein Ruhepuls unter 40 Schlägen/min liegt. Erst nach weitergehenden sportmedizinischen Untersuchungen gaben die Ärzte grünes Licht: Ein sehr gutes  Sportlerherz – grünes Licht für den Stuttgart Lauf. Da dieser Befund sehr kurzfristig kam, hatte ich die letzten 3 Wochen vor dem Wettkampf keinerlei Training absolvieren können.

    Am 17.6 war es dann soweit, der große Tag. Am Vortag hatten ich und mein Bruder bereits die Startunterlagen, Chip und Läufernummer abgeholt, so dass wir entspannt an den Start gingen.

    Die Strecke erwies sich als besonderes Highlight. Start vor der Mercedes-Benz-Arena, eine sehr ansprechende Laufstrecke und als Finish die Zielankunft in der Arena.

    Aufgrund von starken Knieproblemen ab Kilometer 17 konnte ich leider mein avisierte Laufzielzeit von 1:50 h nicht erreichen. Angesichts der Umstände musste ich aber mit einer Zeit von 2:10 h zufrieden sein. 9 Minuten nach mir lief auch mein Bruder zufrieden über die Ziellinie. Ich kann nur jedem empfehlen auch einmal diesen Glücksmoment nach 21 zurückgelegten Kilometern zu genießen.

    Anschließend regenerierten wir bei Getränken und Essen der Sponsoren, es folgte der verdiente Saunabesuch. Gerade nach dem Lauf und hier konkret nach meinen Kniebeschwerden war ich froh, dass unser Teamsponsor Wobenzym über eine solche Expertise verfügt und Wobenzym plus einfach bei der Regeneration die Selbstheilungskräfte des Körpers erfolgreich aktiviert.

    Stefan

    Muskelkater? Was er bedeutet und wie Sie ihn schnell wieder loswerden!

    KATEGORIE - Special: Muskelkater, Tipps&Tricks – AUTOR: , 23.11.2011

    Muskelkater? Was er bedeutet und wie Sie ihn schnell wieder loswerden!
    Kater und Muskelkater haben durchaus etwas miteinander zu tun, denn in beiden Fällen zeigt uns der Körper, dass wir ihm zu viel zugemutet haben. Im einen Fall Alkohol, im anderen Fall Sport. Muskelkater ist dabei nichts anderes als ein durch eine Entzündung verursachter Schmerz, der von winzigen Verletzungen der Muskelzellen herrührt. Der Muskelkater weist uns aber nicht nur auf eine Überlastung hin, er löst auch die entsprechenden Prozesse aus, die die Verletzungen kurieren und vorbeugend zusätzliche Muskelmasse aufbauen – was jedoch auf keinen Fall heißt, dass Sie stets so viel trainieren sollten, dass Sie Muskelkater bekommen. Entscheidender als intensives Training ist regelmäßiges Training! In der Regel ist der Muskelkater nach ein paar Tagen wieder verschwunden.

    Und so können Sie Ihrem Körper dabei helfen, den Muskelkater so schnell wie möglich loszuwerden:

    - Reduzieren Sie Ihr Training, damit sich Ihre Muskeln erholen können. Am besten ist lockere Bewegung, die die Durchblutung der Muskulatur anregt und die Regeneration unterstützt.
    - Ein weiteres bewährtes Hilfsmittel ist Wärme – sei es ein warmes Bad oder eine Wärmekompresse aus der Apotheke
    - Hilfreich sind auch Enzympräparate wie Wobenzym plus. Die Enzyme helfen dem Körper, die entzündlichen Prozesse schneller ablaufen zu lassen und so die Heilung zu beschleunigen.